______________________________________________________________________________________________________________ ______________________________________________________________________________________________________________

Sonntag, 27. Mai 2012

I'm not prejudiced - I hate everyone equally

Immer wieder lese ich gut gemeinte Ratschläge sogenannter großer Blogger in Bezug auf "Wie schreibe ich einen erfolgreichen Blog".
Voll der Bullshit. Ein einprägsamer Blogname, dazu helles, freundliches Layout und korrekte Rechtschreibung innerhalb der Posts sind zweifelsohne solides Handwerkszeug, aber sicherlich nicht ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg eines Blogs. Denn wie so oft bei Dingen, die scheinbar jeder kann, aber irgendwie doch nur die Wenigsten richtig gut, kommt es auf viel grundlegende, subtilere Kriterien an. Lasst uns mal Klartext reden:

1. Wenn du nicht gut aussiehst, fang lieber gar nicht erst an
Hässliche Menschen haben es nicht nur im wahren Leben schwerer - auch die Bloggerwelt schenkt ihnen nichts. Wer kein hübsches Gesicht hat und obendrauf vielleicht sogar noch dick ist, befindet sich in einer denkbar schlechten Ausgangsposition. Klar gibt es den ein oder anderen, der auch nicht gerad die Schönheit für sich gepachtet hat und sich daher solidarisch zeigt, aber seien wir doch mal ehrlich: Hässliche Menschen sind einfach uninteressant. 

2. Blogge über Fashion, Fotografie & "Lifestyle"
Otto-Normal-Blogger liest nicht gerne. Zwar behaupten viele das Gegenteil, aber die Zahlen sprechen für sich: Es gibt keine Blogs, die textlastig sind, sich beispielsweise mit Buchrezensionen beschäftigen und gleichzeitig in die Sphären der oberen Fashionblogs ragen.
Selbst dieser überaus gut geschriebene Post hier bekäme, auch wenn sie rein gar nichts zur Sache tun, ohne doofe Füllfotos weniger Klickzahlen als mit, wetten? Fotos, Fotos, Fotos sind der Schlüssel zum Erfolg - ganz egal, ob darauf menschliche Kleiderstangen, Festivalbühnen oder deine morgendlichen Cornflakes abgebildet sind. Instagram ist nicht umsonst der Shit der Stunde. Und wenn du mal gar nicht weißt, was du posten sollst, postest du einfach Inspirationen via weheartit, was übrigens keine richtige Quellenangabe ist.

via we heart it
3. Schalt dein Hirn aus und imitiere sämtliche Trends
Leser mögen es, die gleichen Trends auf allen Blogs bestaunen zu können, in allen Formen, Farben und jeglichen Perspektiven. Was du zu Beginn des Bloggens für albern und blöde gehalten hast, ist mittlerweile eigentlich gar nicht mehr so übel und so lackierst du dir die Fingernägel gerne in Leopardenoptik oder kombinierst deine gelbe Hose zu dem grünen Hemd und leuchtend roten Schuhen. Dazu trägst du Rucksack und einen abnehmbaren Bubikrachen, der mit Nieten versetzt ist. Deine Haare glänzen im stumpfen Ombre-Look, den du vor gar nicht allzu langer Zeit als grauenhaften Ansatz abgestempelt hättest. Wahrscheinlich zu Recht.
Obwohl du eigentlich überhaupt nicht begabt bist, stellst du deine DIY-Kreationen vor und beleidigst damit wirklich talentierte Kreative, indem du beispielsweise verkackte Holzpaletten, die du ein bisschen zugesägt und angepinselt hast, als innovativen Couchtisch ausgibst.

Dienstag, 22. Mai 2012

God loves you, but I'm his favourite

Kirchen gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingsorten, aber wenn ich mir die Bilder der Zecc Architecten aus Holland so anschaue, steigt meine Sympathie zu den Dingern schlagartig ins Unermessliche. Wahnsinn, was die aus ihnen gemacht haben, nicht wahr?! Da mag ich leben! Oder gibt's irgendwelche Einwände/Gründe, weswegen dieses Gebäude besser doch nicht bewohnt werden sollte? So möge man jetzt sprechen oder für immer schweigen...

------------------------------------------------------------------------------------------

Sonntag, 20. Mai 2012

Kennt ihr das, wenn man tagsüber mehr geschafft hat als vorgenommen und abends total glücklich darüber ist? Ich auch nicht

Einige von euch haben mich gefragt, wo ich meine Sachen für die Wohnung her kriege: Eindeutig am Liebsten von Xenos. Dort gibt es allen möglichen Schnickschnack rund um's Dekorieren und darüber hinaus. Die haben ihre Filialen mittlerweile über ganz Deutschland verteilt und sind wirklich, wirklich einen Besuch wert. Meine geliebten Nachtische kommen zum Beispiel daher, guckst du da. Desweiteren gehe ich gerne zu Poco, Rahaus (nur in Berlin) und natürlich Ikea, guckst du hier:

Was aus dem Regal geworden ist, das ich zusammen mit dem anderen Zeug durch die halbe Stadt geschleppt habe, zeig' ich euch ein anderes Mal, morgen will sich zunächst mein sommerfrischer Balkon bei euch vorstellen.

Samstag, 19. Mai 2012

Ich habe heute leider kein Foto für euch

Dafür ein Video zum Thema Germanys Next Topmodel. Meine allerliebsten schlauen Leser merken natürlich schnell, dass ich darin aber eigentlich was viel Grundlegenderes anspreche: 

1. Den Schlankheitswahn, dem 99% der Gesamtbevölkerung mittlerweile hoffnungslos  verfallen sind und 
2. mein neues Lieblingsthema, nämlich Minderjährige im Reality-TV, wie das sein kann und was sich daraus ergibt. Ich hatte meine Meinung diesbezüglich an anderer Stelle bereits zaghaft geäußert und möchte hiermit nochmals ausdrücklich betonen: 16-jährige wissen vielleicht ihre Schuhgröße, aber nicht wer sie sind. Die sollen erstmal ihr Leben in Fahrt bringen und sich einen standfesten Charakter aneignen. Wenn all das nicht klappt, können sie immer noch zum Fernsehen gehen und ihre Seele an gewissenlose Schweine verkaufen.

Viel Spaß beim Gucken und schreibt mir, was ihr denkt.